Carinthischer Sommer macht drei Mal Station in St. Andrä / Lavanttal

Bunt, vielfältig und überraschend wird das diesjährige Festivalprogramm des Carinthischen Sommers. Vor allem Künstlerinnen verschiedener Genres – Jazzerinnen, Solistinnen, Sängerinnen, Saxofonistinnen, eine Dirigentin und viele mehr – haben im Sommer ihren großen Auftritt. Eine Überraschung sind drei tolle Konzerte in St. Andrä / Lavanttal.

 

Barucco – Alexander’s Feast

Sa 21. Juli 2018 / 20 Uhr / Basilika Maria Loreto St. Andrä

Cornelia Horak, Sopran
Johannes Bamberger, Tenor
Matthias Helm, Bass
Chor Ad Libitum
Barucco Originalklangensemble
Heinz Ferlesch, Dirigent

Georg Friedrich Händels Alexander’s Feast or the Power of Musik wurde 1736 im Covent Garden Theater uraufgeführt, zu einem Zeitpunkt, wo das Interesse an italienischen Opern in London schwand und Händel sich verstärkt dem englischsprachigen Oratorium zuwandte. Das Libretto beruht auf der gleichnamigen beliebten Ode von John Dryden (1697) zur Feier der Hl. Cäcilie, der Schutzpatronin der Musik. Rasch zählte die Ode, zusammen mit dem Messiah, zu Händels am meisten bewunderten Werken. Seine Kunst, die „zuweilen eine arkadische Schönheit ausstrahlt“ (Karl ­Heinz Ott), feiert The Power of Musick in allen Facetten. Das Originalklangensemble Barucco, der Chor Ad Libitum und ein herausragendes Solistentrio unter der Leitung von Heinz Ferlesch, versprechen ein prachtvolles barockes Fest.

Auftakt!
Sa 21. Juli 2018 / 18.30 Uhr
Heinz Ferlesch und Isabelle Gustorff (Dramaturgin Carinthischer Sommer) geben gemeinsam im Neuen Rathaussaal der Stadtgemeinde St. Andrä eine Einführung. Eintritt frei!

 

Shreefpunk

Di 24. Juli 2018 / 20 Uhr / Arkadenhof der Domkirche St. Andrä

Matthias Schriefl, Trompete & Horn & Tuba & Alphorn & Gesang
Alex Eckert, Gitarre & Ukulele & Gesang
Alex Morsey, Bass & Tuba & Gesang

Shreefpunk ist eine Working Band, die 2003 vom Jazztrompeter Matthias Schriefl gegründet wurde und seither mit leichten personellen Veränderungen zusammenspielt. Manchmal treten die drei Musiker mit einem klassischen Streichquartett auf, oder sie spielen mit Django Bates. Dann wieder haben sie eine ganze Big Band engagiert. Von 2008 bis 2010 tourte Shreefpunk als Rising Star der European Concert Hall Organisation durch die großen Konzerthäuser Europas. Heute zählen sie zu den originellsten Formationen der europäischen Jazzszene. Das „Enfant terrible des Deutschen Jazz“ (Goethe­-Institut) präsentiert nun ein neues Repertoire in der kleinen Ursprungsbesetzung. Matthias Schriefl, Jahrgang 1981, wuchs am Rande der Alpen in Maria Rain auf. Nach seinem Studium in Köln und Amsterdam experimentierte er vorwiegend mit alpiner Musik. 2012 brachte er ein mehrfach preisgekröntes Album mit Six, Alps & Jazz heraus.
Schriefl lebt in Köln und teilweise im Allgäu. Seine musikalische Neugierde inspiriert ihn immer wieder zu längeren Studienreisen nach Indien und Aufenthalten in afrikanischen und südamerikanischen Ländern, wo er sich mit verschiedenen musikalischen Traditionen befasst.

 

Wiener Sängerknaben

Mo 20. August 2018 / 20 Uhr / Neuer Rathaussaal St. Andrä

Wiener Sängerknaben
Luiz de Godoy, Leitung
Werke von: Johann und Josef Strauss, Mozart, Schubert, sowie zeitgenössische Musik und Volkslieder

Die weltberühmten Wiener Sängerknaben präsentieren ihr diesjähriges Konzert beim Carinthischen Sommer zum ersten Mal in St. Andrä. Sie haben ein weltliches Programm mit Liedern von Johann und Josef Strauss, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert im Gepäck, auch einige zeitgenössische Lieder und Volkslieder werden erklingen. Geleitet werden die jungen Sänger von Luiz de Godoy. Der brasilianische Dirigent ist seit Februar 2016 Kapellmeister der Wiener Sängerknaben; er leitet einen der vier Tourneechöre. Neben der regen Konzerttätigkeit bereitet Luiz de Godoy die Knaben auf die Messen in der Hofburgkapelle vor, auf Auftritte in der Oper, auf Tonaufnahmen und Dreharbeiten. Für de Godoy ist Musik eine menschliche Tugend – etwas, das man lernen und trainieren kann, mithilfe dessen man sich ausdrücken und verständigen kann. „Musik machen bedeutet, einander mit Respekt zu begegnen; man kann gar nicht früh genug damit anfangen.“

Informationen über den Carinthischen Sommer, bzw. den genauen Konzertplan, findet man unter www.carinthischersommer.at.

Quellenangabe: www.carinthischersommer.at
Bilder: www.carinthischersommer.at, Barucco © Theresa Peval, Shreefpunk © Matthias Schriefl, Wiener Saengerknaben © Lukas Beck

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